Google Authenticator – Token exportieren/importieren

Durch den Google Authenticator kann man seine Konten durch den sogenannten 2. Faktor zusätzlich schützen. Nun habe ich bei einigen Diensten wie z.B. Amazon, Google, Teamviewer und noch ein paar mehr, die 2 Faktor Authentifizierung bereits aktiviert und auf meinem Handy eingerichtet.
Mit dem Wechsel des Smartphones kann man über die Android Backup Funktion (bzw. Herstellerspezifische) seine Daten und Apps weitestgehend kopieren.
Dies habe ich bereits für das Samsung Galaxy S8+hier beschrieben.
Dabei gehen aber die eingerichteten Tokens des Google Authenticator verloren. Diese müssen alle über die Konten neu eingerichtet werden.
Wem dies zuviel Aufwand ist, kann eine schnellere Methode benutzen – bei der jedoch Root-Rechte auf dem Smartphone benötigt werden, wo der Google Authenticator bereits genutzt wird. Auf dem „neuen“ Handy werden keine Root-Rechte benötigt.

Authenticator Plus
Authenticator Plus
Entwickler: Mufri
Preis: 3,09 €+

Authenticator Plus

Abhilfe schafft hier die ca. 3€ teure App: Authenticator Plus. Diese App kann die Tokens aus dem Google Authenticator importieren, wenn Root-Rechte vorhanden sind. Anschließend muss man ein Passwort vergeben, mit dem die Tokens in einer verschlüsselten Datenbank abgelegt werden. Danach können die Tokens auf das neue Smartphone exportiert bzw. synchronisiert werden. Für die Synchronisation werden folgende Anbieter unterstützt: Google Drive oder Dropbox – was das ganze komfortable gestaltet.
Wer der verwendeten Verschlüsselung und den Hostern nicht traut, kann aber auch einfach die Datei per USB oder SDKarte von Hand auf das neue Gerät kopieren/verschieben. Weitere ausführliche technische Informationen zur Sicherheit finden sich hier.
Netter Nebeneffekt dabei ist, dass man mit dem Authenticator Plus seine Tokens auf mehreren Geräten gleichzeitig verfügbar machen kann. Die Handhabe funktioniert genau und 1:1 wie beim Google Authenticator z.B. Das einlesen per QR Code. Desweiteren kann man seine Token noch kategorisieren, was jedoch bei meinen 8 verwendeten noch keinen wirklichen Mehrwert bietet.
Die App bietet desweiteren noch einige Einstellungen im Vergleich zum Google Authenticator wie ein extra Pin-Schutz, Anzeigeoptionen, Android-Wear Unterstützung und viele Einstellungen zu Synchronisation und Import/Export Funktion. Wenn die App auf einem gerootetem Handy benutzt wird, muss der Pin-Schutz explizit genutzt werden, um so die Tokens zusätzlich zu schützen.
 

Samsung Galaxy S8+ Daten kopieren – der Wechsel mit Smart Switch

Ich bin einer von vielen, die ein Samsung Galaxy S8+ ihr eigen nennen dürfen.  Wie bei jedem neuen Handy stellt sich die Frage:
Wie kann man am Einfachsten die Daten des alten Handy auf das neue migrieren?  
Im folgenden Stelle ich kurz das beim S8 und S8+ beinhaltete App „Samsung Smart Switch“ vor und erkläre wie die Migration erfolgt.

Samsung Smart Switch

Das Samsung Galaxy S8 kommt mit der Software „Smart Switch“ daher, welche es ermöglich seine Daten von einem alten Smartphone zu kopieren.
Es werden iOS, Android, Blackberry und Windows Phones unterstützt, was eigentlich 99% der Smartphones abdecken sollte.
Ihr braucht lediglich das Samsung Smart Switch App aus dem jeweiligen App-Store zu installieren.
Beim Übertragen der Daten vom Samsung Galaxy S6 oder S7 wird sogar das Hintergrundbild und die Position der Icons auf dem Homescreen übertragen.

Anschließend gibt es die Möglichkeit der Übertragung der Daten per Kabel oder Kabellos. Bei meinem LG G4 mit LineageOS klappte die Übertragung über den beim Galaxy S8+ mitgelieferten USB-Host Adapter leider nicht. Jedoch ließ sich Kabellos alles übertragen.


 

Fazit

Wiederherstellung der Apps aus dem Google Konto

Über das App kann man relativ schnell und unkompliziert seine Daten und einen Großteil der Apps mit Einstellungen sowie Kontakten, Nachrichten (SMS), Anrufprotokoll, Bildern, und Dateien
von der SD-Karte übertragen. Es gibt jedoch Apps wie zum Beispiel WhatsApp oder der Google Authenticator welche sich auf diesem Weg nicht sichern lassen. Jedoch gibt es für WhatsApp ja eine integrierte Backup-Funktion die ihr unter (Einstellungen -> Chats -> Chat Backup) findet.
Der beste Weg um sein Handy zu sichern setzt leider Root-Rechte voraus. Wer Root Rechte auf seinem alten und neuen Handy hat, kann dann wirklich alle Apps und Einstellungen per Titanium Backup sichern.
[stextbox id=“info“]Wichtig: Beim ersten Einrichten eures neuen Galaxy S8 oder S8+ werdet ihr beim Einrichten eures Google Kontos gefragt, ob ihr die Daten eines alten Gerätes wiederherstellen wollt. Hier würde ich unbedingt „Nicht wiederherstellen“ auswählen, da hier lediglich nur die Apps und so gut wie keine weiteren Einstellungen installiert werden.[/stextbox]
 

LG G3: In Orginalzustand versetzen (Back to Stock)

Wenn man mal ein falsches Custom-Rom installiert hat, gar nichts mehr geht, oder man einfach sein Handy auf einen kompletten Werkszustand zurücksetzten möchte kann man mit der folgenden Anleitung wieder „Back to Stock“ bzw. sein Handy in Orginalzustand versetzen. (Natürlich nur falls man kein Bootloader entsperrt hat.)
1. Firmware Dateien herunterladen
Ihr findet die KDZ-Dateien für das LG-D855 in folgendem Ordner. Zum Beispiel die folgende: Germany D85510L_00.kdz

telefoninfo_compressed
Den Hardwaretyp bekommt man über Telefoninfo->Hardware-Informationen

2. LG Treiber installieren
Sofern noch nicht geschehen, die ADB & Fastboot Treiber für LG installieren. Zum Download hier.
3. LG Flash Tool 2014 herunterladen
Das Flashtool bekommt ihr hier. Es setzt die Visual C++ Runtime vorraus, falls ihr das Programm nicht startet könnt benötigt ihr dies.
4. Handy in den Download Modus versetzten
Dazu das Handy ausschalten, Lauter-Taste gedrückt halten und USB-Kabel einstecken.
5. Handy flashen
Dazu die .kdz Datei auswählen bei Type: CDMA, Phone Mode: Diag auswählen.
Der „Normal Flash“ löscht keine Daten, ersetzt nur die Systemdaten. Kann allerdings zu Boot-Loops führen, wenn man verschiedene Custom-Roms verwendet hat.
Wählt „CSE Flash“ wenn ihr ein kompletten Reset inklusive Formatierung aller Daten möchtet. Dies ist eine gute Methode um auf Werkszustand zurückzusetzen.
[stextbox id=“info“]Zur Sicherheit kopiert die .kdz Datei in das Programmverzeichnis vom LG Flash Tool – Es gab anscheinend ein paar Probleme, wenn dem nicht so war.[/stextbox]
 

Nach dem letztem OK Button startet der Flashvorgang in einem weiteren Fenster. Nicht von den Chinesischen Schriftzeichen irritieren lassen – ihr könnt den Verlauf auf eurem Handy nachverfolgen.
Bei mir hat der Flashvorgang ca. 3 Minuten gedauert, der erste Boot kann bis zu 6 Minuten dauern.
Der Beitrag basiert auf dem englischem Tutorial im Beitrag von hyelton aus dem XDA-Forum.

LG G3: Wie man ein Custom-Rom installiert (Android 5.0 Lollipop)

LG hat für das G3 bereits Android 5 angekündigt und arbeitet bereits auch am Ausrollen des Over-the-air-Updates.
Für Deutschland ist mir das verteilen des Update noch nicht bekannt, aber in Polen ist es bereits verfügbar. Wer nicht warten kann, kann es über diesen Weg schon vorab installieren.
Auch ein Grund um ein Custom-Rom zu benutzen ist: Wenn man weiter über Root-Rechte verfügen möchte. Denn Google hat mit Android 5.0 / Lollipop einige Änderung für die Sicherheit vorgenommen, was das rooten generell erschweren soll.
Im Moment ist auch noch keine Möglichkeit wie man mit der offiziellen Android 5 Version an root Rechte gelangt (über ein Exploit wie Towerlroot o.ä).
Mit AndroidNow gibt es ein Custom-Rom was auf dem offiziellen Image von LG aufbaut, mit Android 5, Root Rechten und ein paar weiteren Änderungen.
Wie flasht man ein Custom Rom?
[stextbox id=“alert“]Auf alle Fälle vorher ein Backup machen – z.B. mit Titanium Backup oder Helium für die Apps. Für die Einstellungen kann man das LG Backup nutzen. Es kann immer etwas schief gehen![/stextbox]
1. Ihr braucht Roote Rechte
Zum Beispiel via ioroot, oder andere Tools – hatte ich hier schon mal beschrieben.
2. Custom-Recovery (TWRP) herunterladen und auf SD Karte ablegen
Das TWRP Recovery bekommt ihr hier aus folgendem Beitrag. Die .img Datei ist für Flashify ausreichend.
3. Custom-Rom herunterladen und auf SDKarte ablegen
Ihr findet hier einige Roms – ich habe bisher nur AndroidNow 4.2 ausprobiert – kann ich empfehlen.
3. Flashify aus dem Playstore herunterladen
Wird benötigt um ein unter anderem ein verändertes Recovery zu installieren.
4. TWRP (Recovery) flashen
Daszu Flashify starten, root gewähren.
Um sicher zu gehen kann man an dieser Stelle auch nochmal das orginal Recovery sichern.
Anschließend unter Recovery die zuvor heruntergeladene .img Datei flashen.


[stextbox id=“info“]Reboot to Recovery:
Handy ausschalten, Lautstärke Leiser + Power gedrückt halten – Warten bis LG Logo erscheint – loslassen und erneut Leiser + Power drücken.[/stextbox]
5. Full-Backup erstellen
Ins Recovery booten, am einfachsten geht dies aus Flashify heraus (oben Rechts – Reboot Recovery).
Anschließend unter Backup eine Sicherung von allem erstellen, sofern Platz ist. Auf jeden Fall solltet ihr aber das „Modem“ sichern.
6. Custom-Rom flashen
Nun ein Factory-Reset machen dazu im TWRP unter Wipe……
Über Install könnt ihr nun das zu installierende Rom aus dem Speicher auswählen und installieren.
Abschließend Reboot – fertig.

Howto: Wie man das LG G3 einfach rootet

LG G3Das neue LG G3 ist seit ein paar Wochen zu haben, und schon gibt es auch eine sehr einfache Methode wie man es rooten kann.
Das Tool heißt ioroot und ist eine Art Jailbrake was einen Bug in adb ausnutzt. Ioroot funktioniert bei vielen LG Smartphones und Tablets.
Folgende Modelle des G3 werden unterstützt:
D850 – 4.4.2 10D
D851 – nope
D855 – 4.4.2 XXX
F400K/L/S – 4.4.2 10A/10B
LS990 – 4.4.2 ZV2
VS985 – 4.4.2 10B

Ihr benötigt:
ioroot -> Download -> (Orignal xda-developers Link)
Die ADB Treiber für das LG Handy, ich habe die beiden hier installiert:
3.11 driver: tool.xcdn.gdms.lge.com/dn/downloader.dev?fileKey=STsLeI24273250272504102
VZW driver: tool.xcdn.gdms.lge.com/dn/downloader.dev?fileKey=UW00520120427
USB-Debugging eingeschaltet
Schritt 1: Entwicklermodus freischalten
Unter Einstellungen -> Allgemein -> Telefoninfo -> Software-Information müsst 5 Mal auf die Build-Nummer klicken um den Entwicklermodus zu aktivieren
Schritt 2: USB-Debugging aktivieren
Unter Einstellungen -> Allgemein -> Entwickleroptionen -> USB-Debugging aktivieren
Schritt 3: Treiber und Software installieren
Die ADB-Treiber (siehe oben) installieren, ioroot entpacken und das LG G3 per USB Anschließen
Schritt 4: Rooten
ioroot.bat ausführen und den Anweisungen folgen
Als erstes müsst ihr nun auf dem Handy den Zugriff vom PC gestatten (RSA-Fingerabdruck).
Dann kopiert das Tool ein paar Dateien und startet ins Recovery, dort muss man dann noch ADB-Sideload aktivieren und fertig.
Schritt 5: SuperUser App installieren
Nachdem das Handy nun neugestartet hat, ist es gerootet. Ihr könnt jetzt noch ein Superuser App eurer Wahl installieren. Zum Beispiel SuperSu.
Nach einem Firmwareupdate sind die Root-Rechte vermutlich wieder weg und die Schritte müssen wiederholt werden. Das sollte aber kein Problem sein.
Fertig!

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden. 🙁

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden. 🙁

Howto: Root für Samsung Galaxy S5

Um auch beim neusten Galaxy S5 wieder an Root Rechte zu kommen hier eine kleine Anleitung. Der ganze Prozess dauert keine 5 Minuten, sofern ihr schon die Treiber installiert habt.
Info: Durch das Prozedere wird ein Fuse-Bit gesetzt, auch bekannt als Knox-Bit wodurch der Hersteller herausbekommt, dass das Gerät verändert wurde. Dies kann unter Umständen Einflüsse auf die Garantie haben.
[stextbox id=“info“]Euer Modelltyp bekommt ihr heraus über: Einstellungen -> Geräteinformationen -> Modellnummer[/stextbox]
Ihr benötigt folgende Software/Tools:
Samsung USB-Treiber – Download hier.
CF Auto Root – bekommt ihr hier. Es gibt unterschiedliche Versionen für alle Modelle.
Odin 3.09 – bekommt ihr hier.
[stextbox id=“info“]In den Downloadmodus kommt ihr wie folgt: Handy ausschalten -> Home & Powerbutton & Leister gleichzeitig drücken.[/stextbox]
Howto Root:
1. Odin starten und auf den PDA Button klicken. Dort die entpackte CF Root Datei (.tar.md5) auswählen.
Keine anderen Einstellungen setzen. Der Hacken bei Repartition sollte NICHT gesetzt sein!
2. Handy in den Downloadmodus bringen und per USB anschließen
3. Startbutton in Odin drücken.
Nun wird ein modifiziertes Recovery geflasht und anschließend das Handy neu gestartet.
4. Fertig
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LBE Security Master – Firewall kompatibel mit Android 4.3

In der neusten Version des LBE Security Master, dem Allroundschutz fürs Handy gibt es wieder ein paar Neuerungen.
Das wichtigste zuerst: Das App ist jetzt kompatibel mit Android 4. Außerdem schlägt das App jetzt sogar vor, welche Berechtigungen für Apps vermutlich sinnvoll sind und welche eher nicht.
Zusammengefasst bietet der LBE Security Master folgende Funktionen:

- Antivirus
- Firewall
- Datenschutz (Man kann Apps unnötige Berechtigungen entziehen.)
- Anrufschutz
- Backup & Wiederherstellung
- Verwaltung der Benachrichtigungen
- Anzeige des Datenverbrauchs
- Anti-Diebstahl
- Akku schonen und weitere Optimierungsmöglichkeiten

Das wichtigste ist mir eigentlich, dass 1. Werbung aus meinen Apps verschwindet und 2. dass ich Apps in den Berechtigungen einschränken kann. Warum braucht z.B. Shazam meine  GPS Position? Kann man damit einfach deaktivieren was den netten Nebeneffekt hat, dass man zugleich auch den Akku schont…
[Nachtrag: 13.02.2014 – Heute hat das Magazin c’t bzw. heise herausgefunden, dass Shazam die GPS Koordinaten sowie installierte Apps, Android ID usw. an einen Werbedienstleister weiterleitet. Den Artikel findet ihr hier.]
In der Vergangenheit habe ich ja schon des öfteren über den LBE Security Master bzw. ehemals LBE Privacy Guard geschrieben – mittlerweile gibt es auch einen Workaround, dass das App aus dem Play Store installieren kann und auf Englisch/Deutsch übersetzt bekommt. Früher musste man ja immer manuell die übersetzte Installationsdatei laden. Das wird jetzt durch das Xposed Framework vereinfacht.
[stextbox id=“info“]Für die Installation des Xposed Framework sowie des LBE Security Master sind Root-Rechte erforderlich![/stextbox]
Schritt 1: LBE Security Master aus dem Play Store installieren (noch nicht starten)
Schritt 2: Den Xposed Installer herunterladen und installieren.
[stextbox id=“warning“]Für Besitzer eines Sony Xperia Z gibt es eine modifizierte Version des Xposed Installer, da die offizielle Version etwas verbuggt ist. Den Download bekommt ihr hier.[/stextbox]
Schritt 3: Das Xposed Framework aktivieren.
Dazu unter Framework – Framework installieren.
Schritt 4: Dann unter Download das Modul „LBE Security Master – Translation“ installieren. (Im Suchfeld LBE eingeben, hilft ;-))
Schritt 5: Unter Module noch das Häkschen beim LBE-Modul setzen.
Schritt 6: Gerät Neustarten
Jetzt könnt ihr den LBE aufmachen. Dieser sollte nun komplett Übersetzt sein. (Mit Ausnahme der Bilder, die beim ersten Start angezeigt werden!)


Die App konnte im App Store nicht gefunden werden. 🙁

Sony Xperia Z – Android 4.3 Update 10.4.1.B.0.101

10.4.1.B.0.101 - QuicksettingsEs gibt mittlerweile wieder ein kleines Update für das Sony Xperia Z für Android 4.3. Das Update soll einige Bugs beheben und die Akku-Laufzeit verlängern.
Was das Aussehen angeht wird eine zusätzliche Leiste für die Quicksettings hinzugefügt, dass war bisher das einzige was mir aufgefallen ist.
Die Versionsnummer lautet: 10.4.1.B.0.101
Ein polnischer Provider hat übrigens geleaked dass das Xperia Z die neue Android 4.4 (KitKat) Version gegen Ende Februar, Anfang März bekommen soll. Wer also trotzdem nochmal aktualisieren will kann hier der Anleitung folgen.
Sony-Xperia-Z-Android-KitKat-44-update-March-1
[stextbox id=“warning“]Macht vorher eine Sicherung mit TitaniumBackup, Helium oder einem anderem Programm. Sicher ist Sicher! Ich übernehme keine Haftung für etwaige Schäden![/stextbox]
Der Aktualisierungsprozess ist identisch zum Upgrade auf 4.3 – also das Rom (ohne su Binary) via Recovery installieren, dann SuperU nachinstallieren und den Kernel via Flashtool installieren. So behält man auch seine Root Rechte. Hier in diesem Rom ist bereits das aktuellste SuperSU implementiert.
Schritt 1: Rom Downloaden (10.4.1.B.0.101) via torrent. (Falls ihr kein Torrent habt – könnt ihr es via zbigz.com laden)
Schritt 2: Kernel Downloaden  (.ftf Datei)
Schritt 3: DualRecovery Downloaden
Alle Dateien (bis auf den Kernel) auf die SD-Karte kopieren – und ins Recovery booten. (Ausschalten, Einschalten und Lauter Taste während des Sony-Logo drücken um ins Recovery zu gelangen.)
(Hat man zwar Root aber noch kein Recovery installiert – den XZ-Installer zuerst ausführen: Download)
Schritt 4: Nun aus dem Recovery auf Install Zip gehen und die Datei des Roms auswählen und flashen.
Schritt 5: Anschließend noch das Recovery erneut installieren. Datei auswählen und flashen.  Jetzt das Handy ausschalten, KEIN Reboot!. Also im Hauptmenü auf Reboot und anschließend auf PowerOFF.
Schritt 6: Im Flashtool die Kernel Datei auswählen und via flashmode flashen.
Handy einschalten und Android 4.3 inklusive Root und aller vorheriger Daten genießen 😉
(via)

Vorstellung: Asus MeMo Pad FHD10 – 10 Zoll Tablet

71z6RqyrlPL._SL1500_Ich habe heute das neue ASUS MeMo Pad FHD 10″ Tablet zum Testen in den Händen. Es kommt in 2 verschiedenen Variationen: 1. nur mit WLAN (ME302) oder 2. WLAN + 3G/4G (ME302KL)
Ich stelle euch hier das Modell mit LTE vor welches in einer schicken Verpackung inklusive Ladekabel und Standfuß geliefert wird.
Vielleicht noch ein kurzer Vermerk zum Standfuß: Ich dachte zuerst, dass der Standfuß zur Verpackung gehört – wie sich jedoch herausstellte ist das kleine schwarze Plastikteil zum Aufstellen gedacht. 😀
Für meinen Geschmack keineswegs hochwertig und auch nicht sehr stabil. Das Plastik ist nicht dick und sehr flexibel, sodass dass aufgestellte Tablet auf meiner Couch sehr leicht umfällt.
Kommen wir aber zum eigentlichem Teil: Das Tablet
Das Display macht einen überragenden Eindruck. Die Full-HD Auflösung kommt bei Filmen, Videos und beim Anschauen von Bildern richtig zur Geltung. Durch knackige Farben und eine super Bildschärfe hat mich das Display auf ganzer Linie überzeugt. Die Helligkeit ist auch bei der Benutzung im Freien in Ordnung. Selbst bei einem sehr steilem Blickwinkel sieht man immer noch recht gut. (Die Bilder dazu gibt es weiter unten in der Galerie.)

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Nicht viel breiter als ein Bleistift: Das Asus MeMo Pad FHD10 (M302KL)

Auch die Tonqualität ist durch die beiden Lautsprecher auf der Rückseite für ein Tablet sehr gut. Natürlich darf man nicht zuviel erwarten – zum Musik hören, Filme schauen ist es aber wirklich gut.
Entgegen manch anderen Berichten, dass das GPS nicht korrekt oder nur langsam funktioniert kann ich nur sagen – funktioniert bei meinem Modell einwandfrei. Eventuell wurde dies aber mit dem aktuellen Softwareupdate behoben. (10.10.3.34)
Die Kameraqualität ist bei optimalen Lichtverhältnisses für eine 5-Megapixel Kamera hinnehmbar. Wird es dunkel kommt man schnell an die Grenzen, denn es gibt wie auch bei vielen anderen Tablet’s keinen Blitz. Aber wer benutzt denn auch das Tablet zum Fotografieren ?
Die glatte Oberfläche der Rückseite
Die glatte Oberfläche der Rückseite

Was mich am äußeren noch Verwunderte war die Rückseite des Asus Memo Pad FHD10. Bei dem W-Lan Modell ist diese geriffelt und sorgt somit vermutlich für einen besseren Halt. Im 4G Modell ist die Rückseite jedoch komplett Glatt, was mir persönlich nicht so gut gefällt. Zum Einen klar die nicht so gute Griffigkeit und zum anderem sieht man durch die glatte Oberfläche die Finbgerabdrücke wesentlich besser 😉 Ich könnte mir Vorstellen, dass die glatte Plastikrückseite wegen der mehreren Antennen für UMTS/LTE und somit für einen besseren Empfang gewählt wurde.
Kommen wir zum Betriebssystem: Installiert ist noch ein Android 4.2.2 – es soll auch ein Update auf Android 4.3 erscheinen.
Asus hat es sich gespart viele Veränderungen an der Oberfläche vorzunehmen. Demnach ähnelt das Tablet sehr dem Stock-Rom. Natürlich hat man ein paar Apps vorinstalliert sowie das Einstellungsmenü um einen eigenen Punkt „Asus Benutzereinstellungen“ erweitert.
Interessant finde ich das App „Splendid“ – womit man den Kontrast, Helligkeit, Farbintensität und weitere Spielereien für das Display vornehmen kann. (Bilder hierzu ebenfalls zu finden in der Galerie am Ende.)

Im Antutu Benchmark kommt das Tablet auf einen Wert von 23750 Punkten, was im Vergleich über dem Sony Xperia Z und unter dem Samsung Galaxy S4 liegt.
Im Quadrant Benchmark werden 7554 Zähler erreicht – sowie im Passmark Benchmark auf insgesamt 3393 Punkte.

Fazit:
Das Asus MeMo Pad FHD 10″ hat mich auf ganzer Linie überzeugt. Es macht einen soliden und hochwertigen Eindruck. Die Bedienung war stets direkt und flüssig.
Das Surfen macht mit dem Tablet richtig Spaß und wer Unterwegs auch des öfteren mal einen Film schaut ist hiermit auch sehr gut bedient.
Das Tablet ist ab mit 32 GB Speicher für 449€ zu haben. Die W-Lan Variante ist gut 100€ billiger und für 369€ zu haben. Meiner Meinung nach ein sehr guter Preis.
Zum Vergleich das Samsung Galaxy Tab 3 (10.1) kostet mit 16GB Speicher und LTE gut 475€.
Noch ein paar weitere Bilder:

 
Zum Abschluss noch die Technischen Details:

Display  10.1 “ – 25.65 cm
Display-Auflösung 1920 x 1200 Pixel
Multitouch-Display Ja – 10-Finger (Kapazitiv)
Betriebssystem (Version) Android™ 4.2.2
Prozessor Qualcomm 8064 Pro Quad-Core CPU (1,5Ghz)
Arbeitsspeicher 2048 MB (1066MHz) DDR3L
Grafik Adreno 320, 400MHz
Speicherkapazität 32 GB
Speichererweiterung   microSD Karte (bis 32 GB)
Audio 2 integrierte Lautsprecher  – integriertes Mikrofon
Modem Qualcomm 9215M
Datenübertragung WLAN, GSM/2G, UMTS/3G, LTE/4G
GSM-Frequenz 850 MHz, 900 MHz, 1800 MHz, 1900 MHz
UMTS-Frequenz 900 MHz, 2100 MHz
LTE-Frequenz 800 MHz, 1800 MHz, 2600 MHz
SIM-Karte Micro SIM
WLAN-Übertragungsrate 11 / 54 / 300 MBit/s
Bluetooth® Version 3.0
NFC (Near Field Communication) Nein
Schnittstellen Micro-USB, Micro HDMI, Kopfhörer/Line-Out, Mikrofon/Line-In
Kamera Vorderseite: 1,2 Megapixel / Rückseite 5 Megapixel
Akku 1 Zellen Lithium Polymer Akku (6760mAh) bis zu 10 Stunden Akkulaufzeit
GPS integriert Ja (support GLONASS)
Sensor G-Sensor – Light Sensor – E-Compass – Gyroscope
Abmessungen  (L x B x H) 18,24 x 26,46 x 0,95 cm
Gewicht 580 g
Farbe Weiß oder Blau
Service 24-Monate Garantie mit Pick-Up & Return Service innerhalb DE/AT

dreamDroid – Die mächtige Dreambox-Fernbedienung

Kanalübersicht
Wieder mal etwas aus der Gadget Ecke. Wer einen tollen Receiver hat, hat auch tolle Möglichkeiten 🙂
Ich bin ja offen gesagt ein Fan von der Dreambox. Ich kenne kein besseres Gerät, wenn es um Satelliten/Kabel-Receiver geht.
Schon seit längerem gibt es für die Dreambox ein Allround-Fernbedienungs-App, nämlich dreamDroid.
Ein sehr mächtiges App – mit allen Funktionen die man sich nur Vorstellen kann.
Ich benutze das App schon seit Ewigkeiten und bin super zufrieden. Hilft einem doch in einigen Situationen wie z.B.:
– Man ist unterwegs und stellt fest, dass man das EM-Finale vom Frauen Volleyball vergessen hat? 
Kein Problem: Handy ausgepackt und schnell von unterwegs einen Timer für die Aufnahme gesetzt. 
– Man liegt im Bett und fragt sich in welcher Ecke sich denn diesmal die Fernbedienung versteckt hat.
Kein Problem: Einfach mit dem Handy (oder Tablet) umgeschaltet, lauter oder leiser gedreht.
– Die SAT-Schüssel wurde durch einen Sturm verdreht…. Im Normalfall: Einer dreht oben und einer ruft, wenn man Bild bekommt 🙂
– Alternative: Mit dem APP auf dem Dach sieht man direkt wie die aktuelle Signalstärke ist und kann noch feinjustieren.
Das Streamen aufs Handy funktioniert mit dem VPlayer bei mir im WLAN meistens gut. Läuft man aber etwas weiter weg und hat nicht den super Empfang bricht der Stream aber auch mal ab.
Mir war neu dass man auch die Picons verwenden kann, sieht damit noch schicker aus. Beim automatischen Kopieren muss man aber den korrekten Pfad angeben oder kopiert die Picons von Hand.
Ich habe euch zur Anschaulichkeit wieder ein paar Screenshots bereitgestellt:


Die Funktionen nochmal im Überblick:

★ Beliebig viele Verbindungsprofile
★ Sehen was gerade läuft
★ Kanäle und ihren EPG durchstöbern
★ Timer verwalten und via EPG oder manuell erstellen
★ Den EPG durchsuchen
★ Aufnahmen durchstöbern
★ Mit dem eingebauten Signal-Meter mit akkustischem Feedback die Satellitenschüssel ausrichten oder die Empfangsqualität überprüfen
★ Nachrichten Senden
★ Eine von zwei virtuellen Fernbedienungen als Ersatz zur echten Fernbedienung nutzen
★ Screenhots erstellen und speichern
★ Abschalttimer setzen
★ EXPERIMENTELL: Aufnahmen und Kanäle z.B. mit VLC für Android auf ihr Android-Gerät streamen.
★ Helles oder dunkles (Standard) Theme

Dass App ist nur für Android verfügbar und im Google Play Store kostenlos erhältlich:

dreamDroid
dreamDroid
Entwickler: Stephan Reichholf
Preis: Kostenlos