Vorstellung: Samsung Galaxy S5 im Test

Seit einem Monat ist das Samsung Galaxy S5 im Handel verfügbar. Es ist der Nachfolger des S4 und soll den High-End Geräte im Smartphone Markt Paroli bieten. Vom Auspacken bis hin zum täglichen Benutzen beschreibe ich euch hier wieder einmal meine Eindrücke zu dem neuen Gerät.
Nichts spektakuläres beim Unboxing: Das Samsung Galaxy S5 kommt mit dem klassischem Zubehör: USB-Kabel, Ladegerät und Kopfhörer.
Bisher immer ein Pluspunkt bei Samsung ist der wechselbare Akku sowie der einfache Einbau von Sim/SD-Karte ohne weitere Hilfsmittel. Und dennoch ist das Gerät als IP67 Zertifiziert – also Staub & Wasserfest bis zu einer Tiefe von 1m (für 30min). Mittlerweile nichts neues, nachdem Sony damit angefangen hat – aber finde ich generell gut.


Aussehen:
Durch den silbernen Rahmen im Metall-Look sieht das S5 schon wesentlich hochwertiger aus, was mir persönlich ganz gut gefällt. Und dennoch sieht es nur nach Metall aus – ist in Wirklichkeit wieder nur Kunststoff.
Auffällig ist der Micro-USB 3.0 Anschluss, der durch eine Schutzkappe erst  freigelegt werden muss. Das ist zwar nervig, aber dafür ist das Gerät ja auch Wasserdicht. Mit 145 Gramm ist das S5 nur minimal schwerer wie das Vorgängermodell und trotzdem sehr leicht. Wer denkt dass hochwertige Materialien ins Gewicht fallen der irrt: Verglichen zu anderen Top-Modellen mit Glas, oder Metallgehäuse  wie beim Xperia Z2 oder dem HTC One M8 ist das S5 nur um die 15 Gramm leichter.  Im Enddefekt alles Geschmackssache – seht und entscheidet selbst:

Display:
Ausgestattet mit einem 5,1 Zoll Display ist das Samsung Galaxy S5 kein kleines Smartphone. Im Vergleich zum Sony Xperia Z ist es einen Tick größer, und wiederum ein Stück kleiner gegenüber dem HTC One M8.
Das Display löst mit 1920×1080 Pixeln auf und lässt sich gut anschauen. Durch das durchweg bunte Design der Samsung Oberfläche und Hintergründe kommen die Farben sehr gut zur Geltung.
Auch aus steilstem Winkel (siehe Fotos oben) lässt sich das Display sehr gut lesen und die Farben sind noch gut zu erkennen. Bei direkter Sonneneinstrahlung ist das Display Hell genug um etwas erkennen zu können.

Performance:
Wie auch schon beim HTC One M8 läuft auch das Samsung Galaxy S5 total flüssig. In der Bedienung  keine Spur von Lags oder ruckeln.
Für genauere Infos habe ich wieder die Resultate des Antutu Benchmarks hinzugefügt. Laut Punkten liegt das S5 sogar knapp vor dem HTC One M8. Im Detail: Der Prozessor des S5 (Snapdragon 800) taktet mit 2,4Ghz höher als der Snapsdragon 801 des M8 – der mit 2,2Ghz läuft.
Beim normalen Gebrauch merkt man aber keinen Unterschied.

Fingerabdruck-Scanner:
Wie das neuste iPhone hat das S5 neuerdings einen Scanner für den Fingerabdruck an Board. Vorab: Wie beim iPhone auch ist dieser schon geknackt bzw. mit einfachsten mitteln auszutricksen. Man benötigt lediglich ein Foto des Fingerabdruckes sowie ein bisschen Holzleim und Geduld. Deshalb würde ich davon abraten auf seinem Handy das PayPal Konto mit dem Fingerabdruck-Scanner zu kombinieren.
In der Praxis kann man damit aber auch nur den Bildschirm entsperren. Das klappt mehr oder weniger zuverlässig und erfordert ein bisschen Übung. Ich hatte regelmäßig 3 fehlgeschlagenen Versuche und musste danach zum Entsperren mein Kennwort eingeben, weshalb ich nun doch wieder nur auf das klassische Entsperrmuster gewechselt habe.
Software:
Das S5 kommt mit der aktuellsten Version von Android Kit Kat : 4.4.2
Samsung ist ja dafür bekannt viel eigene Software vorzuinstallieren und auch das Look & Feel durch das eigene „TouchWiz“ anzupassen.
Für Leute die sich mit Android gut auskennen kommt jetzt ein großer Negativpunkt. Das Einstellungsmenü ist von Samsung komplett neu angepasst worden.
Dadurch umfasst das Einstellungsmenü bei mir nun 64 eigene Einträge und man muss sich erst einmal durch alle Einträge wühlen bis man die richtige Einstellung gefunden hat.
Kamera:
Das S5 ist mit einer 16 Megapixel Kamera bestückt – mit der sich ganz passable Bilder schießen lassen. Was die Qualität angeht hat sich im Vergleich mit dem Vorgänger aber nicht viel verändert.
Richtig schick sind die Kamerafeatures wie: „Virtueller Rundgang“, „Dual Camera“ oder der mittlerweile schon übliche Panorama-Modus.
Ich habe hier wieder ein Paar Bilder angehängt damit ihr selbst entscheiden könnt.

Fitness App: S-Health
Hier hat Samsung ein App erstellt mit dem man seine Fitness kontrollieren kann. Es gibt einen integrierten Pulsmesser sowie einen Schrittzähler mit dem man seine Kalorien zählen kann. Man kann das App auch zum Joggen, Walken und Fahrradfahren benutzen um seine Performance aufzuzeichnen. Zusätzlich lassen sich auch die Essgewohnheiten genaustens dokumentieren.
Das S-Health App kann noch über mehrere Apps erweitert werden.

Konnektivität:
Das S5 verfügt auch über einen Infrarotsender und kann auch als Universalfernbedienung eingesetzt werden. Das „S Remote“ App funktioniert bei mir in der Praxis ganz gut und ist sehr einfach zu bedienen. Man kann verschiedene Geräte hinzufügen, zum Beispiel: TV, Receiver, AV-Receiver / Stereo Anlage , Bluray-Player, Klima Anlage uvw.
Dass geht ziemlich einfach über die Eingabe des Herstellernamens und anschließendes ausprobieren, ob das Gerät eingeschaltet werden kann. Hat bei meinem Panasonic TV sowie Onkyo Receiver einwandfrei und in kürzester Zeit geklappt – lediglich meine VU Solo ² kann ich noch nicht damit bedienen.
Man kann auch direkt vom Sperrbildschirm aus die Fernbedienung verwenden – finde ich gut.
Alle weiteren gängigen Standards wie Bluetooth 4.0, WLan 802.11 (ac,b,g,n), NFC  sowie LTE sind ebenfalls integriert.
Zum Anschluss an den PC ist hier auch eine Neuheit an Board: Micro USB 3.0 sorgt für schnelleren Datentransfer als bei allen Vorgängern.

Preis und Fazit:
Von der Hardware her bin ich voll zufrieden mit dem S5, beim Aussehen stört mich lediglich der Plastikdeckel auf der Rückseite. Was mich aber total stört ist die ganze Samsung Software und die TouchWiz Oberfläche.
Wenn ich das S5 täglich verwenden würde, dann auf jeden Fall nur mit einem schlankerem Custom-Rom ohne den unnötigen Schnick-Schnack.
Gelistet wird das Handy für 625€ bei Amazon was ein ganz stattlicher Preis ist. In deren Rezessionen wird momentan ganz schön über die Software, Kunststoff und Samsung Knox abgelästert, weshalb das S5 dort nur 3,5 Sterne (von 5) bekommt.
 

Vorstellung: Samsung Gear 2 Neo im Test

8_page_Gear2_neoIch habe die Smartwatch nun einige Tage an und das Feedback ist durchwachsen. Ein Großteil (vor allem die jüngere Generation) findet es „komisch“ einen leuchtenden Bildschirm am Arm zu haben. Die Älteren finden es wiederum spannend und sind von den Funktionen positiv überrascht.
Ich selber muss sagen, dass mir das Aussehen überhaupt nicht gefällt. Zum Einen ist mir die Uhr (das Display & Gehäuse) zu groß und zum anderen ist das Plastik/Kunststoff Design nicht meins.
Kommen wir zu den Funktionen:
– Uhrzeit anzeigen
– E-Mails lesen
– Anrufprotokoll
– Telefon & Kontakte
– MP3 Player
– Schrittzähler
– Pulsmesser
– Diktiergerät (Sprachmemo)
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Flattert eine neue E-Mail herein bekommt man diese auf der Uhr angezeigt – mit der Ausnahme von Bildern.
Für mich persönlich ganz interessant ist der Schrittzähler, der im Hintergrund mitlaufen kann und die täglich absolvierten Schritte zählt. Ebenso wie der Pulsmesser, den man aber immer wieder von Hand aktivieren muss. Der Pulsmesser klappt nicht immer auf Anhieb – für einen Erfolg muss man relativ still halten und darf auch nicht laut rumbrüllen 🙂
Synchronisiert werden alle Daten via Bluetooth mit eurem Handy bzw. direkt mit dem S Health oder S Gear Manager App.
In meiner ersten Testwoche hat der Akku i.d.R. ca. 3 Tage gehalten – und das bei häufiger Benutzung. Der Schrittzähler ist immer an, und den Puls habe ich auch öfters am Tag kontrolliert.
Das Aufladen klappt nicht direkt via Micro-USB sondern man benötigt einen kleinen Zusatz-Plastik-Adapter der hinter der Uhr angesteckt werden muss. Finde ich ehrlich gesagt nicht so schick,dass hätte Samsung bestimmt auch eleganter Lösen können.
2014-04-29 19.41.19_compressedSprachmemos werden nach der Aufnahme direkt auf das Smartphone in das entsprechende App kopiert.
Die Sprachsteuerung via S-Voice hat bei mir in mehreren (30+) Versuchen kein einziges mal funktioniert. Weder „Alarm einstellen“ oder „Anrufen Kontaktname“ konnte ausgeführt werden und führte zu einem mittlerweile nervigem: „Das habe ich nicht richtig verstanden“. Hier scheint es noch ein paar Probleme zu geben, denn wenn man die Videofunktion des Handy benutzt kann man auch nicht S-Voice auf der Uhr starten, da anscheinend die Uhr ebenfalls das Mikrofon des Handys ansteuert obwohl es ein eigenes Mikro integriert hat.
Zum Joggen benutze ich als GPS-App schon lange den SportsTracker. Diesmal habe ich gleichzeitig auch noch über die Gear 2 Neo ein „Training“ gestartet und vergleiche die Daten.
Die angezeigte Strecke in Google Maps passt. Was jetzt aber nicht stimmt ist die Distanz sowie die Geschwindigkeit. Die Uhr zeigt mir 12,7 gelaufene Kilometer an. Der SportTracker lediglich nur 10,2km. Wem soll man da nun glauben ? 🙂
Nachtrag: Während des Gutenberg Marathons hatte ich die Uhr auch an und bekam als gelaufene Strecke: 25,8 km. Die Strecke ist offiziell aber nur 22km – das hat auch der SporsTracker gezeigt. Also ist die Uhr was die km angeht NICHT genau.


Preis und Fazit:
Die Gear 2 Neo ist ein nettes Wearable mit ein paar echt praktischen Funktionen. Aber trotz der Größe und des Design kann die „Uhr“ nicht bei mir Punkten. Der umständliche Ladeaufsatz und die Akkulaufzeit lassen auch noch Verbesserungsmöglichkeiten offen. Dafür könnte ich mich aber mit dem kleineren Fitnessarmband der Samsung Gear Fit sehr wohl anfreunden. Beide Geräte kosten bei Amazon rund um die 200€.

Samsung Smart Wireless Keyboard VG-KBD2000/ZG im Kurztest

Mittlerweile sind so gut wie alle neueren Fernseher kleine „Smart TV’s“ mit vielen Funktionen die das normale Fernsehen übersteigen.
So findet sich neben Skype, Youtube auch ein Web-Browser auf dem heimigen Fernseher.  Doch wie das ganze Fernsteuern ?
Über die handelsübliche Fernbedienung gleicht das eingeben von URLs eher einem Spießrutenlauf.
Als Alternative gibt es fürs Handy Apps wie z.B. die Smart TV Remote für Samsung Fernseher,  oder das LG TV Remote App – da ist selbst die beigelegte Fernbedienung besser.
tastatur
So wirklich Spaß macht damit das Surfen aber trotzdem nicht, nun gibt es auch eine eigene Tastatur: Das „Samsung Smart Wireless Keyboard VG-KBD2000“.
Hierbei handelt es sich um eine komplette QWERTZ Tastatur inklusive Maus-Trackpad.
Angeschlossen wird die Tastatur per Bluetooth an bis zu 3 unterschiedliche Geräte. Das ist eigentlich ein cooles Feature, denn man kann die Tastatur z.B. für den Mediacenter, das Notebook oder halt den Fernseher benutzen.
Für die Samsung Geräte sind noch ein paar zusätzliche Knöpfe (siehe oben Rechts) dabei: Zum Einschalten, lauter/leister, Kanal wechseln etc.
Die Tastatur ist nicht schwer und liegt dennoch gut in der Hand. Die Druckpunkte der Tasten ist für meinen Geschmack genau richtig und die Maus funktioniert auch präzise.


Die Einrichtung klappt Problemlos, 2 AA-Batterien einstecken und die Bluetooth Taste für ca. 3 Sekunden drücken. Damit verbindet sich die Tastatur direkt mit eurem Samsung-Fernseher. (Sofern dieser Unterstützt wird.)
Kommen wir zur Bedienung mit dem Fernseher:
Die rudimentären Funktionen wie An/Aus etc. klappen ohne Probleme – aber in den Apps ist das ganze noch nicht sehr gut durchdacht.
So kann man zum Beispiel im YouTube App die Tastatur nicht zum Suchen benutzen.
Hier gibt es aber einen Trick :
Einfach die Search Taste drücken und den Suchbegriff eingeben. Anschließend werden automatisch alle Apps durchsucht (also Browser etc..) und eben auch Youtube. Allerdings etwas umständlich…
Amazon App im SmartTVAuch ein weiteres nicht durchdachtes App: Amazon Lovefilm/Prime
Anscheinend wollten die App-Entwickler lieber eine eigene Bildschirm-Tastatur entwerfen, anstatt die von Samsung zu benutzen. Das hat auch den Nachteil, dass hier die Hardware-Tastatur nicht funktioniert.
Im Samsung-Browser funktioniert soweit alles wie erwartet.
Die Bedienung insgesamt würde ich als befriedigend beschreiben – die Tastatur ansich ist echt top – die Softwareumsetzung lässt aber noch zu wünschen übrig.
So muss man auch immer mit dem Cursor in ein Feld klicken, bevor man Tippen kann. Dann geht außerdem zusätzlich noch die Bildschirmtastatur auf, was auf Dauer etwas stört.
Leider kann man mit der Tab-Taste auch nicht die Felder wechseln wie man es vom PC kennt.
Auch günstig ist anders: Zu haben ist die Fernbedienung für 66€ bei Amazon.
Mein Fazit:
Wenn man oft die Smart-TV Funktionen benutzt und unbedingt eine richtige Tastatur möchte – und diese auch noch an anderen Geräte gebrauchen könnte, dann würde ich zuschlagen.
Ansonsten sind mir persönlich 66€ für eine Tastatur zu viel Asche. (Hinweis: Alternative Tastaturen wie z.B. die Logitech K400, ohne Smart-TV Features kosten nur rund 29€)
Vielleicht verbessert sich das Bedienverhalten ja noch in Zukunft per Softwareupdates.
[appbox googleplay wifi.control.samsung]
[appbox googleplay com.lge.tv.remoteapps]

Vorstellung: Asus MeMo Pad FHD10 – 10 Zoll Tablet

71z6RqyrlPL._SL1500_Ich habe heute das neue ASUS MeMo Pad FHD 10″ Tablet zum Testen in den Händen. Es kommt in 2 verschiedenen Variationen: 1. nur mit WLAN (ME302) oder 2. WLAN + 3G/4G (ME302KL)
Ich stelle euch hier das Modell mit LTE vor welches in einer schicken Verpackung inklusive Ladekabel und Standfuß geliefert wird.
Vielleicht noch ein kurzer Vermerk zum Standfuß: Ich dachte zuerst, dass der Standfuß zur Verpackung gehört – wie sich jedoch herausstellte ist das kleine schwarze Plastikteil zum Aufstellen gedacht. 😀
Für meinen Geschmack keineswegs hochwertig und auch nicht sehr stabil. Das Plastik ist nicht dick und sehr flexibel, sodass dass aufgestellte Tablet auf meiner Couch sehr leicht umfällt.
Kommen wir aber zum eigentlichem Teil: Das Tablet
Das Display macht einen überragenden Eindruck. Die Full-HD Auflösung kommt bei Filmen, Videos und beim Anschauen von Bildern richtig zur Geltung. Durch knackige Farben und eine super Bildschärfe hat mich das Display auf ganzer Linie überzeugt. Die Helligkeit ist auch bei der Benutzung im Freien in Ordnung. Selbst bei einem sehr steilem Blickwinkel sieht man immer noch recht gut. (Die Bilder dazu gibt es weiter unten in der Galerie.)

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Nicht viel breiter als ein Bleistift: Das Asus MeMo Pad FHD10 (M302KL)

Auch die Tonqualität ist durch die beiden Lautsprecher auf der Rückseite für ein Tablet sehr gut. Natürlich darf man nicht zuviel erwarten – zum Musik hören, Filme schauen ist es aber wirklich gut.
Entgegen manch anderen Berichten, dass das GPS nicht korrekt oder nur langsam funktioniert kann ich nur sagen – funktioniert bei meinem Modell einwandfrei. Eventuell wurde dies aber mit dem aktuellen Softwareupdate behoben. (10.10.3.34)
Die Kameraqualität ist bei optimalen Lichtverhältnisses für eine 5-Megapixel Kamera hinnehmbar. Wird es dunkel kommt man schnell an die Grenzen, denn es gibt wie auch bei vielen anderen Tablet’s keinen Blitz. Aber wer benutzt denn auch das Tablet zum Fotografieren ?
Die glatte Oberfläche der Rückseite
Die glatte Oberfläche der Rückseite

Was mich am äußeren noch Verwunderte war die Rückseite des Asus Memo Pad FHD10. Bei dem W-Lan Modell ist diese geriffelt und sorgt somit vermutlich für einen besseren Halt. Im 4G Modell ist die Rückseite jedoch komplett Glatt, was mir persönlich nicht so gut gefällt. Zum Einen klar die nicht so gute Griffigkeit und zum anderem sieht man durch die glatte Oberfläche die Finbgerabdrücke wesentlich besser 😉 Ich könnte mir Vorstellen, dass die glatte Plastikrückseite wegen der mehreren Antennen für UMTS/LTE und somit für einen besseren Empfang gewählt wurde.
Kommen wir zum Betriebssystem: Installiert ist noch ein Android 4.2.2 – es soll auch ein Update auf Android 4.3 erscheinen.
Asus hat es sich gespart viele Veränderungen an der Oberfläche vorzunehmen. Demnach ähnelt das Tablet sehr dem Stock-Rom. Natürlich hat man ein paar Apps vorinstalliert sowie das Einstellungsmenü um einen eigenen Punkt „Asus Benutzereinstellungen“ erweitert.
Interessant finde ich das App „Splendid“ – womit man den Kontrast, Helligkeit, Farbintensität und weitere Spielereien für das Display vornehmen kann. (Bilder hierzu ebenfalls zu finden in der Galerie am Ende.)

Im Antutu Benchmark kommt das Tablet auf einen Wert von 23750 Punkten, was im Vergleich über dem Sony Xperia Z und unter dem Samsung Galaxy S4 liegt.
Im Quadrant Benchmark werden 7554 Zähler erreicht – sowie im Passmark Benchmark auf insgesamt 3393 Punkte.

Fazit:
Das Asus MeMo Pad FHD 10″ hat mich auf ganzer Linie überzeugt. Es macht einen soliden und hochwertigen Eindruck. Die Bedienung war stets direkt und flüssig.
Das Surfen macht mit dem Tablet richtig Spaß und wer Unterwegs auch des öfteren mal einen Film schaut ist hiermit auch sehr gut bedient.
Das Tablet ist ab mit 32 GB Speicher für 449€ zu haben. Die W-Lan Variante ist gut 100€ billiger und für 369€ zu haben. Meiner Meinung nach ein sehr guter Preis.
Zum Vergleich das Samsung Galaxy Tab 3 (10.1) kostet mit 16GB Speicher und LTE gut 475€.
Noch ein paar weitere Bilder:

 
Zum Abschluss noch die Technischen Details:

Display  10.1 “ – 25.65 cm
Display-Auflösung 1920 x 1200 Pixel
Multitouch-Display Ja – 10-Finger (Kapazitiv)
Betriebssystem (Version) Android™ 4.2.2
Prozessor Qualcomm 8064 Pro Quad-Core CPU (1,5Ghz)
Arbeitsspeicher 2048 MB (1066MHz) DDR3L
Grafik Adreno 320, 400MHz
Speicherkapazität 32 GB
Speichererweiterung   microSD Karte (bis 32 GB)
Audio 2 integrierte Lautsprecher  – integriertes Mikrofon
Modem Qualcomm 9215M
Datenübertragung WLAN, GSM/2G, UMTS/3G, LTE/4G
GSM-Frequenz 850 MHz, 900 MHz, 1800 MHz, 1900 MHz
UMTS-Frequenz 900 MHz, 2100 MHz
LTE-Frequenz 800 MHz, 1800 MHz, 2600 MHz
SIM-Karte Micro SIM
WLAN-Übertragungsrate 11 / 54 / 300 MBit/s
Bluetooth® Version 3.0
NFC (Near Field Communication) Nein
Schnittstellen Micro-USB, Micro HDMI, Kopfhörer/Line-Out, Mikrofon/Line-In
Kamera Vorderseite: 1,2 Megapixel / Rückseite 5 Megapixel
Akku 1 Zellen Lithium Polymer Akku (6760mAh) bis zu 10 Stunden Akkulaufzeit
GPS integriert Ja (support GLONASS)
Sensor G-Sensor – Light Sensor – E-Compass – Gyroscope
Abmessungen  (L x B x H) 18,24 x 26,46 x 0,95 cm
Gewicht 580 g
Farbe Weiß oder Blau
Service 24-Monate Garantie mit Pick-Up & Return Service innerhalb DE/AT

Vorstellung: Leap Motion – die nachrüstbare Bewegungssteuerung

Heute stelle ich euch kurz ein neues Gadget vor. Da ich leider gerade nicht soviel Zeit habe zum schreiben und ausprobieren auch nur ein ganz kurzer Einblick.
Einen ausführlichen Test liefere ich euch später noch nach.
Was ist das Leap Motion ? Das zeigt euch am einfachsten das folgende Video:

Also eine Box mit der ihr euren PC via Fingerbewegungen steuern könnt. Darunter versteht sich vor allem das Spielen von bewegungsgesteuerten Spielen wie z.B. Cut the Rope, was mir in den paar Minuten zum Testen schon Spaß gemacht hat.
Da die Erkennung sehr genau ist, lässt sich damit auch ziemlich gut zeichnen, was ich selbst aber noch nicht versucht habe.
Vorab – man darf nicht zuviel erwarten – da ist noch Verbesserungsbedarf. Aber das Potential ist groß.


Zum Auspacken: Die Box kommt in einer kleinen schicken Verpackung mit 2 USB3-Kabeln .
In einem Test hat das Leap bei mir auch nur mit einem handelsüblichen micro USB (2.0) Kabel funktioniert.
Der Airspace – die Software welche die „Apps“ für das Leap bündelt ist bei mir noch etwas buggy. Außerdem lässt sich das Orientation App nicht starten, was auch in mehreren Threads im Forum von anderen Usern bemängelt wird.
Damit man sein Windows 7/8 auch per Hand steuern kann benötigt es das kostenlose App „Touchless for Windows“. (Dies ist auch für Mac verfügbar.)
In meinen ersten 10 Minuten konnte ich mich mit der Bedienung nicht anfreunden,wenn ich Zeit habe werde ich mir das auch nochmal ausgiebiger versuchen.
Die Bedienung: Die Steuerung mit einem Finger war bei mir ziemlich genau. Nimmt man aber die ganze Hand fängt es manchmal zu ruckeln an. Auch mit 2 Händen war bei mir die Steuerung eher etwas ruckelig was den Spaß doch etwas drückt. Wer ein kleines Video sehen will, dem kann ich nur folgenden Beitrag und das dazugehörige Youtube Video von Caschy empfehlen.
Zu kaufen gibt es den Leap Motion Controller für 79,99$ über den eigenen Online Shop.

Vorstellung: Vu+ Duo 2 – neuer High-End Receiver

Vu-Duo2-HDTV-Linux-Twin-SAT-ReceiverIch bin ja ein Fan von gescheiten Receivern mit viel Funktionen wie es zum Beispiel auch die Dreambox von Dream-Multimedia ist.
Jeder „normale“ Receiver der beim Kauf von Sky oder HD+ dabei ist kann nicht im Ansatz mit den Funktionen der Geräte mit enigma2 OS mithalten.
Super Weboberfläche zum Umschalten, Streamen, Kanal-Liste editieren, Timer setzen, Steuerung übers Handy und vieles mehr bietet kein „Standard“ Receiver.
Dafür muss man aber auch etwas tiefer in die Tasche greifen und zwischen 200-500€ für solch ein schickes Gerät ausgeben.
Bei der Dreambox gibt es im Moment keine neuen Modelle mehr. Aktuell sind da immer noch die DM500HD/DM800se sowie die DM8000 – wobei die Produktion auch schon eingestellt ist.
Vor einem Jahr hat man seitens Dream-Multimedia mal was von einem neuen Projekt Goliath gehört – seitdem ist aber auch wieder Funkstille. Meiner Meinung nach verliert man hier durch schlechte/keine PR ein Haufen an Kunden…
Daher muss man sich nach alternativen umschauen – hier kommt Vu+ ins Spiel. Das aktuellste Modell ist die Vu+ Duo² welche ich hier genauer Vorstelle.
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