Alexa die Google Suche beibringen – Amazon Echo

Mittlerweile ist der Markt für Sprachassistenten hart umkämpft und mit Google Home gibt es bald den ersten großen Konkurrenten für Amazon Echo.
Wer bereits ein Echo besitzt hat wohl gemerkt, dass Amazon scheinbar einen Vertrag mit Microsoft abgeschlossen hat – denn die Suchfunktion und etliche Features werden von Microsoft Bing bezogen. Von Google keine Spur.
Ich selbst stehe mit der Bing Suchmaschine eher auf Kriegsfuß und benutzte ausschließlich Google.
Ich selbst habe mir ein Echo Dot zugelegt und bin hier und da auf eine Sprachlose Alexa gestoßen, die mir leider nur mit „Entschuldigung, auf diese Frage habe ich leider keine Antwort“ auf  einige Fragen antwortet.
Beispiel: Ab welchem Alter ist man in Deutschland volljährig ?
Wie viele Länder gehören zu Europa ?
Von Haus aus gibt es leider nicht die Möglichkeit von Bing auf die Google Suche umzusteigen, jedoch kann man weitere Funktionalitäten in Alexa über die „Skills“ freischalten.
Ein paar schlaue Füchse haben hier einen Skill geschrieben, der das eigene Alexa an Google anbindet. Das ganze dauert ungefähr 5-10 Minuten.
Die Englischsprachige Anleitung und den Sourcecode findet ihr unter Github: https://github.com/tartanguru/alexa-google-search
Eine Videoanleitung gibt es hier:

Eine weitere (bebilderte) Anleitung, allerdings auf Englisch gibt es hier: http://alexamods.com/guide-install-ask-google-alexa-skill/.
Daher spare ich mir mal, eine weitere Anleitung zu schreiben.
Nach der Installation könnt ihr Alexa dann googlen lassen mit „Alexa frag Google: Was auch immer ihr wollt“.

WordPress – Browser Caching einschalten

browser-cachingIch hatte ja schon vor längerer Zeit mal was zu dem Speedtest Verfahren von Google erzählt, welches die Geschwindigkeit eurer Webseite/Blog etc. misst.
Neuerdings wurde bei mir angekreidet, dass ich doch Browser Caching einschalten sollte – hier kurz erklärt wie das funktioniert.
Voraussetzung ist allerdings dass ihr als Webserver den Apache verwendet und das Plugin „mod_expires“ installiert ist.
Man kann das Browsercaching für verschiedene Dateitypen einstellen, sowie mit verschiedenen Ablaufzeiten. Die ausführliche Dokumentation findet ihr hier, ich habe mich mal auf das nötigste beschränkt:

# BrowserCache
<IfModule mod_expires.c>
	ExpiresActive On
	ExpiresDefault "access plus 1 month"
	ExpiresByType image/x-icon "access plus 1 year"
	ExpiresByType image/gif "access plus 1 month"
	ExpiresByType image/png "access plus 1 month"
	ExpiresByType image/jpg "access plus 1 month"
	ExpiresByType image/jpeg "access plus 1 month"
	ExpiresByType text/css "access 1 month"
	ExpiresByType application/javascript "access plus 1 year"
</IfModule>

Den obigen Text müsst ihr in die .htaccess Datei in eurem Stammverzeichnis des Webservers platzieren. Wenn sie nicht vorhanden ist, dann müsst ihr sie anlegen.
Und siehe da jetzt können statische Inhalte wie Bilder, CSS Dateien und Javascripte vom Browser gecacht werden, was zu einer schnelleren Ladezeit führt….. (und Google ist auch glücklich ;-))

Google zertifizierte Händler – mit Käuferschutz

Ein neues Feature aus dem Hause von Google ist mir heute im Browser aufgefallen: Google Zertifizierte Händler
Wer den Google Chrome benutzt und auf der Internetseite eines zertifizierten Händlers unterwegs ist, bekommt dies über ein kleines Icon am unteren Bildrand mitgeteilt.
Klickt man darauf, bekommt man weitere Informationen, wie zum Beispiel die Versandgeschwindigkeit usw. angezeigt, wie man es normalerweise von eBay gewohnt ist.
pearl_compressed pearl2
Bisher ist mir nur Pearl als zertifizierter Händler aufgefallen – Google startet das Programm derzeit mit einer begrenzten Anzahl an Händler. Ich denke mal das andere Größen wie Amazon in kürze auch folgen werden.
Wenn man selbst als zertifizierter Händler aufgenommen werden möchte, kann man sich hier einschreiben und benachrichtigen lassen, sofern es was neues gibt.
Tätigt man einen Einkauf bei einem zertifizierten Händler, so taucht die Bestellung automatisch auch im Google Konto auf. (Sofern man die Bestellung über seine Google-Mail Adresse getätigt hat.)
Darüber hinaus, gibt es von Google einen Käuferschutz der Einkäufe bis zu 1.000€ absichert und eine Garantierte Reklamation innerhalb von 60 Tagen versichert, wenn eines der folgenden Probleme auftritt:
Zu den Problemen, die Sie zur Anwendung des Käuferschutzes berechtigen, zählen folgende:

  • Sie erhalten nicht den richtigen Artikel.
  • Der Artikel ist nicht im vereinbarten Zustand.
  • Ihnen wird ein falscher Betrag in Rechnung gestellt.
  • Der Artikel wurde nicht rechtzeitig versandt.
  • Der Händler hält seine Rücknahmebedingungen nicht ein.

 Zu den Einschränkungen des Käuferschutzes zählen folgende:

  • Die Rücknahmebedingungen und Nutzungsbedingungen des Händlers werden eingehalten.
  • Der Käuferschutz stellt keine Produktgewährleistung dar.
  • Rabatte und andere Ermäßigungen werden nicht vom Käuferschutz abgedeckt.
  • Google bewertet und empfiehlt keine bestimmten Produkte, die von Google Zertifizierten Händlern angeboten werden.
  • Der Käuferschutz gilt nicht für verloren gegangene oder gestohlene Artikel.
  • Der Käuferschutz bezieht sich nur auf den gekauften Artikel. Im Fall von Identitätsdiebstahl oder Kreditkartenmissbrauch gilt der Käuferschutz nicht.

Im Großen und Ganzen finde ich das eine Nette Idee – man muss sich natürlich im Klaren darüber sein, dass Google  auch immer mehr über das eigene Bestellverhalten bescheid weiß.
Ich persönlich benutze für jeden Onlineshop eine eigene E-Mail Adresse – so bekomme ich raus, wer meine Daten weitergibt. Wenn es nach Google geht, nimmt man einfach immer die Google-Mailadresse – das kommt für mich zumindest nicht in Frage und ich müsste meine ganzen Catch-All E-Mail Adressen noch irgendwie mit meinem Google Konto verknüpfen…. Schauen wir mal….